13 | Günderrode digital: Neue Perspektiven durch die Digital Humanities (mit Marie Flüh und Mareike Schumacher)
Wie können digitale Methoden zum literaturwissenschaftlichen Interpretieren beitragen? Damit beschäftigen wir uns in unserer dreizehnten Podcastfolge und nähern uns somit erstmals den Digital Humanities an. Anina Karch und Selina Schauer sprechen mit den Literaturwissenschaftlerinnen Marie Flüh und Mareike Schumacher über ihre computergestützte Analyse von Karoline von Günderrodes Dramen, mit der sie herausfinden wollten, wie Emotionen und Gender zusammenspielen und was von beiden handlungstreibender ist. Damit eröffnen sie eine ganz neue Perspektive auf Günderrodes Dramentexte. Sie gehen dabei auf Grundbegriffe der Digital Humanities ein, erklären ihre digitalen Methoden verständlich und geben einen Einblick in Vorteile und Grenzen dieser neuen quantitativ orientierten Vorgehensweise.
Die beiden Literaturwissenschaftlerinnen erzählen auch vom kooperativen Arbeiten in den Digital Humanities, und wie man einen Zugang dazu bekommen kann. Mareike Schumacher hostet selbst den Podcast „RaDiHum20“, der sich mit den Digital Humanities auseinandersetzt. Wenn ihr mehr erfahren wollt, gern reinhören! Das Portal „forText“ bietet sich auch für Einsteiger:innen der Digital Humanities an. Viel Freude beim Zuhören!

Marie Flühs und Mareike Schumachers Aufsatz „Macht versus Emotion. Handlungstreibende Muster in Günderrodes Dramen digital, distant und scalable gelesen“ ist 2024 in dem von Frederike Middelhoff und Martina Wernli herausgegebenen Sammelband „Noch Zukunft haben: Zum Werk Karoline von Günderrodes“ erschienen.
Updated: 2 July, 2026
Created: 1 January, 0001
